Säuglinge, Babies und Kleinkinder

Gesundheitsprävention für Kinder über die U-Untersuchungen hinaus

Wenn ein Baby auf die Welt kommt und immer mehr Eltern direkt im Anschluss die Stammzellen aus Nabelschnurblut konservieren lassen, werden ihnen anschließend nicht nur gut gemeinte Tipps und Ratschläge mit auf dem Weg nach Hause gegeben, sondern ebenso das sogenannte "U-Heft" - dies ist die Abkürzung für das gelbe Untersuchungsheft für Kinder, das die Kleinen über mehrere Untersuchungen und viele Jahre hinweg begleitet. Zusammen mit diesem Heft erscheinen die Eltern mit ihrem Kind in regelmäßigen und vorgeschriebenen Abständen bei ihrem Kinderarzt und erhalten wichtige Informationen über das Wachstum und über die Ernährung ihres Kindes. Trotz allesm gibt es noch weitere Maßnahmen, um sicher zu gehen, dass die Kinder behütet und gesund aufwachsen.

Das genaue Beobachten des eigenen Kindes

Ein Arzt sieht seine Patienten im Normalfall lediglich im Abstand von einigen Monaten. Somit obliegt es den Eltern, ihre Kinder ganz genau zu beobachten, um so früh wie möglich zu erkennen, ob die kindliche Entwicklung im Rahmen abläuft. Dabei ist es nicht wichtig, dass das Kind jeden Entwicklungsplan einhält. Jedes Kind ist unterschiedlich und hat andere Stärken, aber auch Schwächen. Im Bereich der Schwächen sollten Eltern genau beobachten, wie stark dies ausgeprägt ist. Spricht das Kind noch nicht mit 18 Monaten? Kein Problem, aber in einigen Monaten sollte die Sprache ein wenig fortgeschritten sein. Geschieht dies nicht, sollte weiter beobachtet werden und ein Arzt konsultiert werden. Generell wird beobachtet, dass Ärzte nicht gerne "auf die Schnelle" Maßnahmen wie Logo- oder Ergotherapie verordnen. Hier sollten die Eltern auf ihre eigenen Beobachtungen vertrauen und im Notfall einen anderen Arzt konsultieren. Zugegebenermaßen ist es nicht einfach, einen guten Mittelweg für das Kind zu finden.

Viel Bewegung draußen in der Natur

Wissenschaftliche Studien und Untersuchungen von Kindern und Jugendlichen anhand der Computertomographie haben bewiesen, dass die Region im Gehirn, die für die Hände zuständig ist, bei Kindern, die sehr viel mit dem Computer spielen, extrem ausgeprägt ist. Dieses Vorgehen ist für Kinder sehr negativ zu sehen, denn Kinder und Jugendliche sollten möglichst viel Zeit im Freien verbringen. Es spricht nichts gegen das eine oder andere Computerspiel und auch ein Kinderfilm darf gerne angesehen werden, jedoch sollte dies in Maßen geschehen.
Glücklichweise gibt es viele Möglichkeiten, die Natur zu entdecken. Hierbei kann es sich um einen kleinen Spaziergang mit dem Hund oder um das morgendliche Brötchenholen handeln. Jegliche Bewegung ist für den Körper wichtig und fördert die körperliche und geistige Entwicklung der jungen Menschen. Draußen können Eltern mit ihren Kindern zusammen Ball spielen, den Sandkasten entdecken oder im Pool planschen, wenn es die Temperatur erlaubt. Ältere Kinder sind durchaus in der Lage, eine längere Strecke mit dem Fahrrad zu fahren oder sie können einen kleinen Berg besteigen. Wichtig ist, dass der Körper in Bewegung bleibt und ausreichend Nahrung und Flüssigkeit (am besten Wasser) erhält, um gesund und munter aufzuwachsen.